Ausländerkriminalität als Simpsons-Effekt

Bild: Spiegel

Abgesehen davon, dass Ausländer häufiger angezeigt (Studie 1, Studie 2) und von der Polizei eher kontrolliert werden, erscheinen Kriminalstatistiken gern als Simpsons-Paradox: Kriminalität ist stark schicht- und ortsabhängig. 2008 berichtete der Spiegel, bei 9% Ausländeranteil in der Bevölkerung, sollten doch auch nur 9% der Ausländer an Gewaltstraftaten beteiligt sein. Tatsächlich seien Ausländer aber zu 25% beteiligt. Schlussfolgerung: Ausländer seien tendenziös kriminell. Weiterlesen

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Das Simpsons-Paradox in der Zielgruppenanalyse

entrepreneur-1428452_640Nehmen wir an, wir wären Chefredakteure einer Fachzeitschrift für Angestellte einer bestimmten Branche und erhielten folgendes Umfrageergebnis: Je höher die Kaufkraft unserer Kunden, desto höher ist die Beliebtheit unsere Zeitschrift. Der erste Gedanke wäre womöglich, Inhalte zukünftig an den Interessen der oberen Gehaltsstufen der Branche auszurichten. Ein gravierender Fehler.  Weiterlesen

Die Lottokönigin: richtig Lotto spielen

LottoscheinKreuzt ein Statistiker beim Lotto gängige Muster an, wird er in der Regel sofort vom Blitz erschlagen. So freuten sich 1999 mehrere zehntausende Spieler über einen Sechser mit Zusatzzahl. Sie alle hatten ein Muster aufeinanderfolgender Zahlen getippt und mussten sich den Gewinn teilen – jedem blieben ein paar hundert Mark. Weiterlesen